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Patientenseminar war ein voller Erfolg

MZ - Foto: Loroch

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21.11.2002 - Münsterische Zeitung

Fachleute informierten über Ursachen und Behandlung von Gelenkerkrankungen

Wenn es in den Gelenken reibt und knirscht, das Treppensteigen zur Qual wird und jede Bewegung Schmerzen verursacht - spätestens dann sollte man sich in die Hände eines Mediziners begeben.

Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Osteoporose, aber auch Brüche und Zerrungen, sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. "Sie sind der Grund für 40 Prozent der Krankschreibungen und Frühpensionierungen", konkretisierte die Medizinjournalistin Karen Wejdling im Rahmen des zweiten Patientenseminars das Ausmaß dieser medizinischen Symptomatik.

"Jedes Jahr werden allein in diesem Bereich Milliarden für Behandlung und Rehabilitation ausgegeben", fügte der Chefarzt der Unfallchirurgie, Dr. Friedrich-Georg Scherf,hinzu. Das Thema "Schmerzhafte Gelenkserkrankungen von Schulter, Hüfte und Knie" lockte am Dienstagabend zahlreiche Interessierte in den Festsaal des Mutterhauses. Das Seminar, das das Hiltruper Herz-Jesu Krankenhaus mit der AOK Münster und einigen niedergelassenen Ärzten veranstaltet hat, war - wie schon bei der Erstauflage im April diesen Jahres - ein voller Erfolg: In gut zweieinhalb Stunden wirde umfassend über Ursachen, Diagnose-, Behandlungs- und Rehabilitationsmöglichkeiten bei besonders häufig auftretenden Gelenerkrankungen informiert.

Abwechslungsreich und anschaulich führten die Experten anhand von Bild- und Videomaterial die verschiedenen Krankheitsbilder vor, erläutertenOperationstechniken und skizzierten die erforderliche Nachbehandlung.

Die beiden niedergelassenen Othopäden Dr. Thomas Happe und Hans-Martin Bullinger referierten über nichtoperative Behandlungsmethoden, während Chefarzt Dr. Scherf und Oberarzt Dr. Heiner Tüshaus einen Blick auf Hammer und Skalpell gewährten.

Fragen des Publikums richteten sich zudem an die beiden Physiotherapeuten Klaus Bensen und Andreas Niehoff und den Osteopathen Michael Stadter. Ebenfalls zu Wort kamen Patienten, die sich im Hiltruper Krankenhaus hatten behandeln lassen und über ihre Erfahrungen berichteten. Ziel des Seminars, so Chefarzt Dr. Scherf, sie die Aufklärung der Patienten über die Möglichkeiten der modernen Medizin. Man wolle das undurchsichtige Geflecht zwischen Kostenträgern und Leistungsanbietern ein wenig transparenter machen. Eine Fortführung im kommenden Jahr sei geplant.
SLR
 

Mehr über das Herz-Jesu-Krankenhaus, das MIC Centrum oder über das Bauch-Centrum erfahren Sie unter den Adressen:

www.hjk-muenster.de
www.mic-centrum.de
www.bauchcentrum.de